Honigernte und Bienenstich
Etwas verspätet habe ich gestern die letzten Honigwaben aus den Bienenvölkern entnommen. Die Ernte 2005 ist beendet. In etwa 14 Tagen wird dieser ausgezeichnete Waldblütenhonig kandieren und kann abgefüllt werden.
Seit längerer Zeit hatte ich keine Bienenstiche mehr bekommen. Nun passiert es schon mal, dass der Imker bei der Honigernte gestochen wird. So ist es mir nun auch ergangen. Beim Abfegen der Waben sind einige Bienen auf den Boden gefallen und haben dann den Weg als so genannte “Krabbler” in meine Jeans am Schuh vorbei in meine Hosenbeine gefunden. Im Wadenbereich bin ich dann beim Versuch, diese durch Schütteln des Hosenbeins wieder los zu werden 2 mal gestochen worden. Am nächsten Tag hatte sich im Einstichbereich eine Entzündung gebildet und eine enorme Schwellung und Verfärbung zeigte sich. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, ein Foto einzublenden – ein grauenvoller Anblick!
An und für sich sind Bienenstiche ausgesprochen positiv für mein Immunsystem und es gibt keinerlei Schwellung. So werde ich nie krank und setze mir im Winter sogar zum Stechen Bienen auf den Unterarm.
Da bin ich wohl zu selten gestochen worden in letzter Zeit!!!!

Honigräume werden jetzt abgeerntet und gleichzeitig im hohen Unterboden das Winterfutter in Form von Futterteig (Zucker) gegeben. Die Bruträume bleiben unberührt – keine WabenentnahmeJetzige Völkerentwicklung: Drohnenbrut noch vorhanden – Drohnen jedoch schon zusammengedrängt im Bienenkasten! Bei schlechtem Wetter beginnt die Drohnenschlacht

Bienenvolk im Versandkasten
Cremiger Rapshonig
Edelkastanienhonig
Waldhonig aus dem Sauerland